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Kapitel 1 – Schweinereien Es war ein ungewöhnlich warmer Nachmittag in Hamburg. Die Straßen lagen still, und außer dem Zwitschern der Vögel drang kaum ein Geräusch durch die Großstadt. Ganz Hamburg fieberte dem wichtigsten Fußballspiel des Jahres entgegen. Die meisten saßen vor dem Fernseher, um das Endspiel um die Meisterschaft live mitzuerleben. Die Glücklichen mit Tickets hatten sich in der prall gefüllten AOL-Arena eingefunden, um die Begegnung zwischen dem Hamburger SV und dem FC Bayern Mü… -
Kapitel 2 – Wenn du dich mit dem Teufel einlässt, verändert sich nicht der Teufel, der Teufel verändert dich Kaltz wachte auf. Die Sonne brannte durch die Vorhänge, und ein Blick auf die Wanduhr verriet: 9:00 Uhr morgens. Mit noch halb verklebten Augen griff er zur Fernbedienung, schaltete den Fernseher ein und checkte im Videotext das Ergebnis des gestrigen Spiels. 6:3. Bayern gegen HSV. Die Fernbedienung flog im hohen Bogen gegen den Fernseher. „So’n Mist!“ brüllte Kaltz, als hätte der Bildsc… -
Kapitel 3 – Wenn die Wände immer näher kommen… Ein ohrenbetäubendes Brummen! Etwas schoss aus der Zimmerecke! Ein… riesiges… Insekt! Nur eine Mücke. „Boah, wat’n fettes Viech!“ murmelte Kaltz und wedelte es weg. Die Tage vergingen. Inzwischen hatte Kaltz offiziell verkündet, dass er ab nächster Saison für Bayern München spielen würde. Heute war es so weit – Abflug nach Spanien. Urlaub. Am Flughafen „Huhuuu! Hallooo!“ rief Kaltz in die Menschenmenge. Niemand reagierte. Der Geräuschpegel war höhe… -
Kapitel 4 – Das Duell Kaltz blieb abrupt stehen. Vor ihm: ein gigantisches Schild vor einem ebenso gigantischen Gebäude. „El España.“ Kaltz starrte es an. „Jo… das is’ mein Hotel…“ Er trat ein, marschierte nach links zur Rezeption. Die Dame am Schalter telefonierte noch. Als sie ihn sah, beendete sie ihr Gespräch mit einem zuckersüßen: „Ciao, Berta! BUSSY BUSSY“ – Klick. „Sie wünschen?“ fragte sie. „Isch hab’n Zimmer gedingst. Heiße Herman Kaltz!“ Sie tippte kurz. „Ja… Zimmer 54. Hier, der Schl… -
Kapitel 5 – Santa Kuraz Kaltz und Ohzora stehen vor der Haustür der Villa. Tsubasa klopft wie ein Presslufthammer: „SANNNNNNNNNNNNNNAEEEEEEE! JUHUUU! MACH AUF, SCHNITTE!“ Kaltz grinst schief: „Ahhh, Ohzora, du mieser Lurch. Jetzt seh ich endlich deine Perle, die eigentlich für mich bestimmt war!“ Tsubasa verzieht das Gesicht, als hätte er auf eine Zitrone gebissen: „Kaltz, noch ein Wort und ich ramme dir deinen Zahnstocher dahin, wo die Sonne nicht scheint. Klar?“ Kaltz: „Läuft.“ Die Tür öffnet… -
Kapitel 6 – Rostfreies Eisen Kaltz stapft durch die dunklen Straßen von Barcelona, auf dem Heimweg ins Hotel. Er sieht aus wie ein Mann, der gleichzeitig Hunger, Schuldgefühle und Blasen an den Füßen hat. An der Rezeption beugt er sich zum Tresen: „Hey, Sie da… ich geh pennen. Morgen früh bin ich weg.“ Die Rezeptionsdame blinzelt irritiert: „Ähm… ja… Sir.“ Kaltz verschwindet aufs Zimmer. Am nächsten Morgen Frisch umgestylt, Koffer in der Hand, steht Kaltz vor dem Hotel und wartet aufs Taxi Rich… -
Kapitel 7 – Kaltz’ stählerne Faust wird dich in tausend Stücke zerreißen Einige Wochen vergingen, und Kaltz verbrachte seine Ferien mit… nichts. Absolut nichts. Faulenzen auf Champions-League-Niveau. Heute ist der erste Trainingstag bei Bayern, die neue Saison steht vor der Tür. Kaltz betritt das Trainingsgelände und sieht seine neuen Teamkameraden. Stefan Levin kommt auf ihn zu. „KALTZA!!!“ „LEVINA…“, antwortet Kaltz trocken. „Herman Kaltz… Mit dir im Team können wir nur stärker werden. Vielle…